Sonntag, 29. Dezember 2019

Tabletop Workbench: Grenzer, Grenadiere


Nach langer Pause kommen mal wieder paar fertig bemalte Zinnfiguren in den Einsatz.

Wie immer kann man auf die Bilder klicken, um eine größere Ansicht zu sehen.
Frisch bemalt und lackiert: oben verschiedene Grenadierkompanien der Reichstruppen bei Zinna, unten das erste Bataillon Karlstädter-Oguliner
Sortiert für das Aufkleben auf die Basen - dieses Bataillon wird wie ein reguläres Infantriebataillon mit vier Mann pro Base aufgebaut, das zweite dann in loser Skirmishformation mit nur drei Mann pro Base wie das preussische Freibataillon Wunsch.
Alle montiert auf den Bases, fertig zum Angriff...

Mittwoch, 27. November 2019

Diplomacy in Owen 2019


Die Owener Diplomacyrunde lud einmal mehr zum Verhandlungsmarathon, und im November 2019 fanden sich tatsächlich neun Aktive ein. Dadurch konnte ein Vater-Sohn Paar (der Sohn ein Diplomacy-Debütant) gemeinsam die größte Aufgabe angehen (Russland), alle Länder waren aktiv gespielt und der Berichterstatter konnte Spielleitung und je nach Lage hilfreiche, regeltechnische, taktische oder kriegstreiberische Ratschläge geben.

Abwechselnd zu Fotos vom Fortschritt des Spiels hier ein paar kurze Notizen zum Verlauf aus Sicht der einzelnen Länder. Durch die gute Disziplin der Spieler bei der Einhaltung der Zeitlimits haben wir in wenig mehr als vier Stunden Echtzeit eine kurze Erinnerung an die Regeln und fünf Spieljahre, also zehn Runden, untergebracht.

Alle Bilder sind klickbar, um eine größere Version zu sehen.
Spielbeginn Anfang 1901
Italien bestritt das gesamte Spiel zurückhaltend und abwartend. 1901 wurde unbedrängt Tunis eingenommen. Erst ab 1903/4 begannen Versuche, über Tirol Druck auf Österreich-Ungarn auszuüben.

Im allgemeinen Durcheinander in Mitteleuropa kam das gerade rechtzeitig, um im Endspurt des Spiels Triest und die benachbarte Hauptstadt Wien (!) einzunehmen und mit sechs kontrollierten Versorgungszentren einer von drei Zweitplatzierten zu werden.

Ende 1901: die ersten neutralen Staaten sind besetzt, allerdings in völlig unaufgeregter und unumkämpfter Weise.
Das osmanische Reich spielte ebenfalls solide und stabil, mit schnellen Fortschritten auf dem Balkan, aber ohne sich auf abenteuerliche Konflikte mit Italien einzulassen. Logistische Probleme der Russen (s. unten) reduzierten den Druck vom nördlichen Nachbarn. Nach stetigen Fortschritten kontrollierte der Sultan nicht nur sein Kernland Türkei, sondern auch den gesamten Balkan mit Ausnahme von Rumänien und besetzt damit ebenfalls den zweiten Platz.

Mitte 1902: die Briten haben eine Armee (!) nach Norwegen verschifft, die im weiteren verlauf aber keinen zusätzlichen druck ausübte. Die Russen begannen ihren Marsch nach Süden und die Franzosen die Verteidigung von Paris gegen niemand... aber wenn man sieht wie es später Wien und Moskau ging war es vielleicht nicht so falsch, die eigenen Kernlande mit starken Kräften zu halten.
Russland begann das Spiel mit einem schnellen Schritt nach Schweden, ansonsten aber vor allem einer Bewegung nach Süden. Ein schwungvoller Vormarsch ganz im Osten auf Syrien zu blieb an logistischen Problemen in den Weiten Anatoliens stecken (sprich, ein paar verunglückten unausführbaren Befehlen, die zu Haltenbefehlen wurden).

Ab 1903/4 begann England, die entblößte Grenze im Norden für einen Einmarsch nach St. Petersburg zu nutzen. Gleichzeitig geriet Österreich so unter Druck, dass auch die k.-u.-k. Truppen von Westen her tief ins russische Kernland eindrangen und am Ende Warschau und Moskau kontrollierten. Den Russen blieb nur der südliche Teil ihres ehemaligen Imperiums mit der Krim, und die neu eroberten rumänischen und ungarischen Nachbarn.

Ende 1902: die Russen beginnen ihren langen, holprigen und letztlich erfolglosen Marsch Richtung Syrien, während sie Schweden mit einer einzigen Flotte gegen eine wachsende britische Präsenz halten. Eine französische Flotte beginnt den Weg durchs Mittelmeer.
Österreich-Ungarn in einer der zwei undankbaren zentralen Positionen lavierte sich ohne klar erkennbare Allianzen oder Feindschaften durch die ersten Jahre. Serbien und Rumänien waren die naheliegenden Ziele 1901/2; ab 1904 kam das Habsburgerreich aber zunehmend unter Druck der verzweifelten Deutschen und Russen und der unternehmungslustig gewordenen Italiener.

Ende 1905 waren die Kernlande an Italien (Triest und Wien) bzw. die in Ungarn marodierenden, aus der eigenen Heimat vertrieben Russen verloren. Der Habsburger Hofstaat konnte jedoch nach der Eroberung Moskaus in eine andere Kaiserstadt umziehen und von dort aus den Neuaufbau des verlorenen Reiches planen.

Ene 1903 (glaube ich): die russische Flotte in Schweden ist geschlagen und hat zur eigenen Verwunderung festgestellt, dass einer der wenigen offenen Rückzugswege in das deutsch kontrollierte, aber unbesetzte Dänemark führt. Eine russische Armee in Mitteleuropa findet sich ebenso überrascht von vier Armeen dreier Staaten von der Heimat abgeschnitten in Böhmen wieder. Die Italiener dringen in zweiten oder dritten Versuch in Tirol ein, während eine der drei französischen Armeen sich erstmals in Bewegung setzt und in Piemont einmarschiert.
Deutschland als die andere zentral gelegene Macht hatte auch Probleme, klare und haltbare Allianzen oder Konflikte durchzuspielen. Dänemark wurde schnell erobert und ebenso schnell wie überraschend durch einen unerwarteten Rückzug an eine russische Flotte wieder verloren, Holland und Belgien wechselten mehrmals den Besitzer bzw Besatzer.

Gegen Ende wurde der britische Druck zu groß, Ausweichbewegungen nach Süden hatten auch keinen großen Erfolg und der Kaiser beendete das Jahr 1905 nur noch im Besitz der preussischen Kernlande, da Baden, Württemberg und Bayern sich 1905 den französischen Nachbarn geschlagen geben mussten.

(So sehr ich das Spiel ansonsten mag, aber die Summe von Baden, Württemberg, Bayern, Thüringen und Hessen als "München" zu bezeichnen geht wirklich gar nicht...)

Mitte 1905 (glaube ich): die russische Flotte hat sich ins Baltikum zurückgezogen und Skandinavien den Briten überlassen, die sich außerdem in Norddeutschland wiederfinden. Italien steht in Triest. Habsburg und Russland sind in Auflösung begriffen.
Frankreich hielt das ganze Spiel über an den Absprachen mit dem vereinigten Königreich fest, insbesondere der Freihaltung des Kanals. Schnell und unangefochten fiel die iberische Halbinsel an Frankreich, danach beschränkten sich die französischen Armeen konsequent auf das Verteidigen des eigenen Landes gegen nicht existente Feinde. Ganz im Endspurt übernahm Frankreich dann noch die süddeutschen Königreiche und beendete das Spiel mit sechs besetzten Versorgungszentren auf dem dreifach geteilten zweiten Platz.

Schlussstand. Die Hand verdeckt das österreichisch (!) besetzte Moskau, die Russen sind auf dem Weg in den Sommerurlaub am Schwarzen Meer, Italien hat im Endspurt Wien erobert, der Kaiser Süddeutschland an die Franzosen verloren und die Briten kontrollieren Nordsee, Ostsee, Skandinavien und das Baltikum bis hin nach St. Petersburg für einen klaren Punktsieg.
Eine klassische diplomatische Strategie und die günstige geographische Lage mit wenigen direkten Konkurrenten ermöglichte den Briten die stabilsten Bündnisse des Spiels. Der Nichtangriffspakt mit Frankreich hielt bis zum Ende, auch die Russen waren überzeugt, ihre Nordgrenze praktisch völlig entblößen zu können und sich auf einen Vormarsch nach Süden zu konzentrieren.

Auch ungeplante Effekte kamen den Briten zugute, wie eine unerwartete Niederlage in Skandinavien, die der geschlagenen Flotte nur den Rückzug ins deutsch kontrollierte aber nicht besetzte Dänemark übrigließ. 1904/05 gelang dann auch noch der Einmarsch nach St. Petersburg und nach einigem Hin und Her die Übernahme von Holland und Belgien, so dass die Briten das Spiel recht unangefochten mit zuletzt neun kontrollierten Versorgungszentren nach Hause bringen konnten.

Samstag, 23. November 2019

Animation: Anker Schlösschen (Richter)

Hier ist mal wieder ein animiertes Video vom Aufbau (eigentlich Abbau) des "Lustschlösschen" (Pleasure Palace) aus dem Richter-Vorlagenbuch zu GK-NF 16.


Mittwoch, 9. Oktober 2019

Mehr Ankerstein-Baupläne für den Tabletop


Zwei Anlässe bringen mich dazu, die Liste der Baupläne für Tabletopprojekte zu erweitern:
a) hab ich mir auf dem Tag der offenen Tür endlich den Kasten GK-NF 16A gekauft, und
b) haben die Ankerfreunde in diesem Forumsthread einige schöne Links auf Baupläne mit mehreren Gebäuden zusammengetragen.

Also erneute Liste von Bauplänen, die man auf einen Tisch für ein Tabletopspiel setzen kann (wie zB hier), für GK-NF 18. Links gehen aufs Ankerstein.center (nur mit Anmeldung).

  • noch vom letzten Mal: Kirchenruine (CVA Hartjes) - viel umbaute Fläche und sehr länglich. Teilweise bespielbar.
  • mit etwas Risiko und Abenteuer, da der Plan eigentlich für Neue Serie (Kasten 16) ist: Aus einer alten Stadt von Lufsky (yay)
  • ähnliches Risiko, aber kleiner da für GK-NS 14: Altes Tor von Lufsky
  • hoch und steil (also kein Baurisiko, aber Spielrisiko): Hessischer Bergfried von Wellmann
  • zwei Einzelgebäude die man frei auf dem Tisch anordnen kann: Pavillon und Uhrenhäuschen von Richter
  • eigentlich nicht freistehend gedacht, aber trotzdem hübsch: Burgschmiede von Richter

Montag, 7. Oktober 2019

SBOA 2019: Samstag

Kurz reingehört in Brainstorm: schwäbische Lokalmatadore mit soliden Power Metal
Final Breath: wohl auch deutsche Amateure, die sichtbar Spaß am Auftritt hatten (scheinbar nach langer (Kinder-?)Pause) und guten, harten Death Metal zocken. Kleiner Rahmen, gemütlich.
Final Breath - mal wieder richtig Stimmung auf der kleinen Bühne
Skalmøld: solider, teilweise angenehm langsamer harter Metal (im Prospekt steht Viking Metal, na ja - sie singen halt auf isländisch, das klingt manchmal exotisch, manchmal hart,manchmal auch echt süß), professionell und engagiert vorgetragen. Nicht so knallvoll, aber gute Stimmung im Publikum mit Richtung Stimmung und Moshpit-Sport. Ich war weit vorne genug, um den Rand des Circle Pit zu bilden. Echt Fun.
Skalmöld: Gerudert wurde auch...
Burning Witches: einklich guter und engagierter Auftritt, teils Rock n Roll, teils echt metallisch hart. Nur war leider der Bass total überdreht und hat die eigentlich sehr filigranen Gitarren und Vocals voll überwummert, weiter vorne ganz krass und an meinem "Stammplatz" weiter hinten vor den Säulen, wo der Sound sonst eigentlich immer super war, immer noch ziemlich überdreht. Im Vorbeigehen weiter hinten war es laut Kilian gut (vermutlich ähnliches Problem wie Windhand in der ersten Reihe wohl nur Bass war... so eine kleine Bühne mit weitem Publikumsbereich, der auch noch teilweise überdacht ist, ist einfach sehr undankbar zu beschallen).
Eluveitie - mit Flöte und Leier
Eluveitie: super, sehr abwechslungsreich von Instrumentierung incl Geige, Bratsche, Leier, mehrere Flöten, Dudelsack etc., Stimmung von knüppelhart zum Moschen bis zu lyrisch-orientalischem Sologesang. Riesige Truppe, neun Leute.
Die Bühne brennt...
Zwischendurch aus Versehen kurz reingehört bei Gaahls Wyrd, angenehm überrascht worden: sehr dichte Athmosphäre aus Musik, Licht, Bühnenshow. Große Vielfalt an Sounds, immer wieder mit gutem Groove, und ein faszinierend präsenter, stimmlich wandlungsfähiger Frontmann mit Klarstimme, Kopfstimme und immer wieder verschiedenen Schreistimmen. Cool. Könnte auf Platte auch gut sein wenn es sauber produziert ist. So viel zum Thema Vorurteile à la "Black Metal sind nur Industriegeräusche".
Dimmu Borgir: großes Bühnenschauspiel, professionell gemacht aber nicht nur runtergezockt.
Ahab: Metal in Zeitlupe
Abschluss Ahab: Highlight zum Abschluß und wie erwartet ein Super Erlebnis. Diemal erste Reihe, daher etwas überforderte Bässe am Wummern aber aber ansonsten echt prima. Ein schöner nächtlicher Schlussakkord für das Festival.
Auch wenn die zwei unterschiedlich begeistert aussehen - es war ein klasse Festival. Gerne wieder!

SBOA 2019: Freitag

Beim Anmarsch im Vorbeigehen Turbobier vom Kiewara singen gehört und den theatralischen Aufmarsch der maskierten Leute von Harpiye einschl. Geigerin bewundert.

Richtig zugehört bei:
Izegrim haben sichtlich Spaß beim Bespielen der kleinsten SBOA Bühne, aber halt doch vor einem großen und begeisterten Publikum
Izegrim: Ein echtes Highlight. Super Bühnenpräsenz und harter, eingängiger (Death?) Metal aus Holland mit einer sehr charismatischen, aber natürlich und nicht aufgesetzt präsenten Frontfrau, die zwischen Klargesang und einem richtig tiefen, gutturalen Growl hin und her wechseln konnte. Das war wohl auch eine semiprofessionelle Band - richtig gut, aber leben vermutlich nicht davon und sind auch nicht dauernd auf Tour. Umso mehr spürt man ihnen ab, wie viel Spaß sie selber haben, auf so einer Bühne zu stehen. Es war zwar die kleinste Bühne, und auch am platten Nachmittag, aber es waren halt doch paar hundert Leute da die voll mitgegangen sind. 
Deserted Fear in Festivalbesetzung wegen lädiertem Lead Gitarristen / Sänger
Deserted Fear: auf der mittleren Bühne gabs dann soliden Lehrbuch Death Metal aus Thüringen, moderiert in breitem Thüringer Akzent. Wegen Handverletzung vom Sänger-und-Gitarrist ist über Nacht ein Bassist eingesprungen, der schon mal mit der Band gespielt hatte, und der eigentliche Bassist spielte Gitarre...
Kilian hat später am Tag sogar ne Autogrammstunde von denen mitgemacht und sich ein Foto und eine Tasse signieren lassen. 

Kurz reingehört in Queensryche, zur Abwechslung mal Power mit Klargesang, Kopfstimme und gelegentlichem growlen.
Aborted
Aborted: ultrahart und schneller Death Metal, Stichwort "Power Blasts". Gesang mit variablem Growlen und starken vokalen Assoziationen zur Schweinezucht. Viel Energie, viel Circlepit.
Airbourne: wie erwartet - Entspannung durch einfachen Rock n Roll, verbunden mit guter, untheatralischer aber engagierter Bühnenshow. Und paar Specials, zB Lenny Gedenken mit Live Mixen von Whisky-Longdrinks für die Band und Zuwerfen von halbvollen Bierbechern zu den Crowdsurfern - einer wurde von dem Surfer mit einer Passagierin auf dem Bauch sogar mit trinkbarem Inhalt gefangen.
im Vorbeigehen Dyscarnate kurz gehört, ist sauberer Death Metal mit Power. Kann man auch mal machen.
Napalm Death: musikalisch eher ADHS mäßig geprügelter Death Metal / Core, aber dafür energisch vorgetragen und mit engagiert kompromissloser politischen Botschaft (was manchmal auch etwas lustig rüberkommt, wenn einem nach einer inhaltlichen Ansage in sauberem British English dann die "eigentliche" Botschaft wieder in unverständlich gegrowltem Silben- und Rhythmussalat in die Fresse geklatscht wird...)
Hammerfall
Main Stage im Gesamtüberblick (wie bei allen anderen Bildern: Draufklicken zum Vergrößern)
Hammerfall: klassischer Power Metal, was zum Ausruhen. Nice.

HamferđDie Männer im schwarzen Anzug
Hamferđ: Zweites Tageshighlight - klasse Melodic/Death Doom mit coolem Bühnenauftritt (schwarze Anzüge mit Krawatte, nur der Schlagzeuger spielt ohne Sakko und mit oberem Hemdknopf offen; sparsame Gestik wie in den 40er Jahren, Max Raabe lässt grüßen). Musikalisch viel Abwechslung trotz gleichbleibend schwermütig-langsamem Klangteppich. Die Sprache (faröisch) gibt dem Ganzen noch einen zusätzlichen Touch von Geheimnis und Exotik. Ein wunderbares Betthupferl am Ende des vorletzten Festivaltags.
Hamferđ sagt "Gute Nacht"...

SBOA 2019: Donnerstag


Mustasch: einfach harter Rock n Roll in die Fresse. Die gute Nachicht: Motörhead und AC/DC haben schon auch paar würdige Nachfolger (obwohl auch Mustasch schon älter sind...) - siehe auch Airbourne.
Mustasch rocken
Decapitated (Polen): Death / Thrash aus dem Bilderbuch, hart und engagiert vorgetragen, Sänger mit starker Bühnenpräsenz. 
LA Raiders football ähm Lionheart
Lionheart: Core, aber nicht so hibbelig wie sonst oft, sondern eher wuchtig und souverän vorgetragen. Wohl Semipros von der Westküste, der Gitarrist (wohl Deutscher) erklärte, dass das gerade ihr Jahresurlaub ist. Haben sehr oft Trink- und Verschnaufpausen gemacht und meinten dass die Bühne zu groß für sie ist, was wohl eher konditionell als musikalisch oder von der Präsenz her war. Publikum war jünger, wilder und mit weniger Kutten und mehr zivil als sonst.
Testament: Thrashveteranen, gut, schnell, hart. Frontmann mit viel Bauch und viel Routine, auch marketingmäßig mit Danke ans Label und so. Profis halt, aber irgendwie auch sichtlich abgezockt.
In Flames: volle 90 Minuten. Musikalisch neither here nor there, aber viele Fans mit Band-T-Shirt. Sehr voll. Crowdsurfer überall, zT sogar eine(r) stehend auf einem anderen liegenden Surfer, und auch einige mitsamt Rollstuhl. Circlepit auf Ansage, auch sonst ging das Publikum gut mit.
Irgendwann war die Menge bei In Flames dann so dicht gedrängt und die Stimmung so am Kochen, dass sogar die Rollis zum Crowdsurfen gekommen sind.
Deicide: ultraharter, schneller, geknüppelter aber sauberer Thrash/DeathMetal. Was ein wuchtiger Auftritt, das war echt körperlich anstrengend nur zuzuhören. Definitiv eins meiner Highlights, auch wenn ich nicht sicher bin ob ich ein komplettes Einzelkonzert von denen durchhalten würde.
Meshuggah: eins der absoluten Highlights des Festivals für mich. Musikalisch wie erwartet, also professionell, extrem abwechslungsreich und anspruchsvoll vor allem von den schrägen Rhythmuswechseln her. Dazu aber professionell durchchoreographierte Bühnenshow mit perfekter Lichttechnik, die das große Hintergrundbild auf einer riesigen Leinwand ganz wie in der klassischen Oper in verschiedenen Farben und Helligkeiten beleuchtet, mit den Scheinwerfern zusätzliche Ebenen erzeugt und einfach ein gigantisches audiovisuelles Gesamterlebnis erzeugt.
Ganz großes Kino, auch über die gleichzeitig wuchtige und eingängige, aber eben auch sperrige und anstrengende Musik hinaus.
Meine Fotos davon sind nix geworden, aber der WDR hat das Konzert mitgeschnitten und hier online gestellt. Es lohnt sich jedenfalls, da mal paar Minuten reinzuschauen und auch einfach paar Malmitten rein in den Video zu springen.

Danach Cradle of Filth doch weggelassen weil Kopf einfach voll...

SBOA 2019: Mittwoch

Langer Vormittag mit Spaziergang durch das Dorf, dort zweitem Frühstück im Dorfgasthof und Mittagsschlaf.

Endseeker on stage
Am frühen Nachmittag gins dann los mit Endseeker: deutsche Truppe, richtig super. Kracht schön, klasse Growler, super Einstieg.
Nailed to Obscurity: mehr wegen Kilian reingehört, aber echt klasse Thrash Metal (und nein, "Thrash" heißt nicht "Müll"- das wäre "trash" - sondern "dreschen" und beschreibt den Stil ganz gut...). Gut gemacht. Ostfriesen.
Nach einer ruhigen Pause (auch ein Vorteil davon, dassSummerbreeze nicht ganz so riesig ist wie Wacken: man kommt schneller zum Zelt für ne Pause zwischendurch und hat auch weniger das Gefühl was zu verpassen, wenn "nur" zwei oder drei Bühnen gleichzeitig bespielt werden).
Windhand: sehr solider Doom, viel besserer Sound als der schraddelige Garagen/BM Sound auf der Liveplatte, die ich vorher gehört hatte. Richtig gut, auch ohne Lücken und holprige Moderationen durchgezogen. Starker Auftritt mit vielen langen Haaren und wenig Gesichtern zu sehen...
Windhand
Midnight: Hier war die Einschätzung vom Reinhören nicht falsch, aber auch nicht ganz passend. 
Beim Durchhören hatte ich notiert: musikalisch auf Anhieb Anwärter auf Lennys Erben (nur stimmlich natürlich nicht auf dem Level), aber auch mit einigen AC/DC Anklängen. Beim zweiten Blick könnte es auch hart, wild, aber sauber gespielter Punk sein... 
Vom Auftritt her war's dann eine fetzige, sehr sportliche Bühnenshow von den beiden mobilen Leuten; alle drei mit Kapuzen und schwarzer Gesichtsvermummung... also eigentlich wohl als Black Metal gedacht.
So viel dazu was man von all den Kategorien, Genres und Taxonomien hat - letztlich ist es alles Musik, die einem gefällt oder eben nicht.

Mittwoch, 11. September 2019

Generic random events for tabletop games


I had a (not very original) idea when reading a random (but really nice) battle report on another gamer blog. In that report, the attacking forces didn't enter the table exactly where they should have, which gave a lot of realism and dynamic to the evolving battle.

That got me thinking about adding similar random tweaks to my solitaire games in the form of random events.

How to trigger

It would be particularly easy to trigger these in Piquet: simply add one "random event" card to each sequence deck - maybe only every second turn, maybe use it as a balancing device for the side that is behind...

How to find the event

Then roll a simple die to find the event. To make it balanced, I guess all events should be beneficial to the side that triggers them - either by directly helping that side or by messing things up for the other side.

Simplest idea would be to roll on a table. Odd results could be favorable to the own side, even results could be bad for the opponent.

The events

1: unexpected reinforcement: one light unit enters the table behind the extreme right or left wing of your line.

2: unexpected withdrawal: bring a dispatch rider / AdC on the enemy side of the table and let it ride to the army HQ (or, if a cavalry unit is trailing or in reserve, directly to that unit) and command the cavalry unit farthest in the enemy's rear to leave the battlefield immediately towards its own table edge. Maybe allow the opponent to ignore these withdraw order at some VP cost (e.g. as though the unit was destroyed), but keep it in action.

3: heroic action: ... depends on rules, in Piquet it could double as another "Heroic Action" card per the rules

4: hesitation: the next unit to move will stay put for the turn (e.g. in Piquet, skip the next "move" card for one unit or formation as if it were a "Dress Lines").

5: Outflanking move: one unit on your extreme left or right flank may take a double move on the next opportunity

6: Ammo shortage: one artillery unit (when in doubt, choose the one that has seen most action) must skip its next opportunity to fire

Etc. Further ideas could be extra orders / order changes, quality upgrades or downgrades of units, marching units losing their way, routing units rallying out of turn...

Comments

Unit: to limit the swinginess of the effects, a "unit" should be a unit one size smaller than the units on the game OOB. E.g. if the game is between a few brigades per side, a unit should be a batallion; if it is a large battle with multiple army corps per side, it should be a division etc.


Samstag, 24. August 2019

SBOA 19: Anreisetag (Dienstag)


Der Anreisetag zum Summerbreeze 2019 war unkompliziert. Der Weg war ja nicht so weit, Stau auch keiner bis auf ein paar Minuten Wartezeit beim Check in.

Zum Glück ist uns noch rechtzeitig vor der Ankunft in Illenschwaig eingefallen, dass wir den Campingtisch trotz toller Checkliste vergessen hatten, da war noch Zeit in einem Baumarkt in der Nähe einen Ersatz zu kaufen. Sonst wär das mit dem Rührei und Pfannkuchen echt mühsam geworden.

Wir haben einen guten Zeltplatz erwischt: nicht in erster Reihe direkt am Trubel und auch nicht an einem Durchgangsweg, aber nah genug dran dass man auch schnell mal vom Infield zum Zelt oder andersrum gehen konnte.

Beim Aufbau

Ich hab am ersten Nachmittag das T-Shirt der Kirrlacher Grunge/Punk Coverband Polly spazierengetragen, auch wenn es nicht 100% zum Genre gepasst hat...
Für die Frühanreiser spielte auf der Partystage abends dann Morbid Alcoholica: wie zu erwarten derb und rumplig, aber gut. Komisch und eher peinlich/altmodisch das Ambiente. Die Tanzmädchen mit sehr wenig an hab ich erst dem auch eher peinlichen Bühnensponsor und seinem Partylikör zugeordnet, weil sie irgendwie so zwischen den spielenden Musikern rumgegangen sind als ob sie nicht dazugehören, ganz ohne Interaktion. Inzwischen vermute ich aber doch dass sie doch zur Band gehören, was irgendwie bei aller absichtlich derben Bierlaune des Auftritts doch nicht so richtig ins 21. Jahrhundert passt...

Danach kam noch Tragedy: Haben wir uns nicht mehr an der Bühne angehört, nur aus der Ferne von Zelt aus gewundert über viele Metalcover von Discoklassikern von Travolta, den Bee Gees etc. Was es alles gibt...

Dienstag, 20. August 2019

SBOA Preview: Band Check


Wie vor zwei Jahren vor Wacken hab ich auch dieses Jahr in die jeweils neueste Platte der verschiedenen Bands (soweit auf Spotify verfügbar) reingehört, um mir ein Bild zu machen, welche Bands ich live hören will.

Hier sind die Kommentare, die ich mir dabei aufgeschrieben habe. Sicher ist für Experten das eine oder andere zum Schmunzeln oder auch zum LOLen dabei.

Interessant fand ich, dass diesmal vom Reinhören (ohne vorher Nachzulesen was das für ne Band ist) ein paar Bands auf der Positivliste gelandet sind, die mir von der reinen Kategorisierung nicht positiv aufgefallen wären, zB Lionheart (da ansonsten Core echt nicht so mein Ding ist). Andererseits it mir leider Decembre Noir durchgerutscht, da hätte ich gerne reingehört, aber vielleicht hab ich die übersehen oder sie sind erst sehr spät auf die Bandliste gekommen.

@ markiert Konzeptbands: abwechslungsreich, daher interessant aber auch unberechenbar
Fettgedruckt die Bands die ich tatsächlich gehört habe - wo ich im Nachhinein anders denke, steht ein >>> vor einem Kommentar

1. muss ich hören
Airbourne: ;) also doch nicht nur in Wacken
Dust Bolt richtig klassischer harter Rock Richtung Metal, vielleicht schon Thrash?
Meshuggah: ungewöhnlich gegen den Strich gebürstet, schräge Rhythmen, wummernder Sound mit Spielfreude aber ohne albern zu werden
Windhand: die zweite Doomband auf der Liste

2. will ich hören
Aborted: wuchtig, hart, gut gemacht
After the Burial: sehr abwechslungsreich, oft sehr wütend, sehr virtuose Gitarren, manchmal sehr eintöniger Gesang
@ Avatar: letztes Album ist ein sehr pfiffig-humorvolles Konzeptalbum, das scheint Methode zu haben
Burning Witches: klassische Hardrock Mädelsband
Carnal Decay: wuchtig, grob, hart, mit schwerem, rhythmischem, abwechslungsreichem (!) Growling. Sehr primeval, ursprünglich, gut.
Cradle of Filth: wuchtig, hart, haut rein 
Decapitated: Death Metal mit richtig Wucht, Biss, Bums. Gut.
Downfall of Gaia: große musikalische Geschichten episch (nicht völlig aber auch ein bisschen epic) erzählt
Final Breath: solider Death Metal.
Hamferđ: sehr abwechslungsreiche und fantasievolle Geschichtenerzähler, hat was von Metal Oper incl lyrische und leise Töne. Bemerkenswert.
Hammerfall: technisch gut, schnell, abwechslungsreich und pfiffig (Cembalo Opening, anyone?). Kilian hat auch Lust drauf.
Kambrium: symphonisch-operatisch instrumentiert und erzählerisch gemacht
Lionheart: ehrlicher harter Rock, unterschiedliche Singstile
Midnight: man vermische drei Tassen Motörhead, je eine halbe Tasse Härte und Schwermetall. Dazu belegt man Lennys Stimme mit einer weiteren Teer- und Bleischicht. Voila. >>> Klang super, wenn auch etwas weniger eingängig als erwartet. Hat sich bei Nachfrage als Black Metal rausgestellt - hätte ich mir eher nicht angehört wenn ich die Schublade schon vorher gehabt hätte
@Myrkur: glasklarer Popsopran auf "leiser" Black Metal Unterlage, teils schon fast Neue Musik. >>> hat leider abgesagt, dahe nicht gehört
Of Mice and Men: sehr abwechslungsreich, aber immer mit bums und etwas Death Metal Sound drunter

3. kann man hören
Beast in Black: Old School Rocker mit viel Spielfreude
@ Black Phoenix Rising sehr unterschiedliche Klänge auf einer Platte
Brainstorm: Old school glam/power
Bullet for my Valentine: eher Rock, ganz gut
Deserted Fear. Richtig guter Death Metal. >>> Gut dass ich da war, die Jungs spielen zwar unauffälligen, aber soliden Death Metal und haben einfach riesigen Spaß auf so ner Bühne zu stehen.
Dyscarnate: gut gemachter dichter Sound, technisch sauber, etwas dystopisch trocken aber gut
Emperor: abwechslungsreich, hart, treibend, etwas Old School mit gelegentlichen Power Metal Anklängen. Nice. ?bm von Norwegern mit einschl. criminal record?
Endseeker: musikalische Brachialapokalyptik, teils etwas schrill hysterisch gesungen aber mit viel Energie >>> waren echt gut
Evil Invaders: nichts besonderes oder ungewöhnliches, aber ordentlich und gut zu hören
Harpiye: gut gemachter mittelalterinspirierter Metal
Higher Power: teilweise cineastisch, irgendwie Grunge-ig
Hypocrisy: sehr hart und schwer, gut gemacht
Izegrim: gute musikalische Geschichtenerzähler >>> richtig gut, im Nachhinein eins der Top Highlights
@ King Diamond: emo-psycho-horror, pfiffig aber speziell
Krisiun: ehrlicher Basis Thrash ohne Delikatesse oder Zuckerguss. Upstart Charme.
Kvelertak: gute musikalische Stories mit Bums
Legion of the Damned: treibende in-your-face Härte, Headbangpotential. 
Morbid Alcoholica: nicht so garagenrumplig wie die Beer Metal Beschreibung vermuten lässt. Eher saubere, schlichte, konsequente Härte mit klarem Rhythmus und ungewöhnlich politisch-sozialkritischen Texten. >>> war live doch eher Beer Metal (aber gut), bin immer noch unsicher ob die Tanzmädchen zur Band oder zur Partybühne und dem Sponsor gehört haben (so richtig gepasst haben sie so oder so nicht, nicht zur Musik, nicht zur Performance und iwie auch nicht ins 21. Jahrhundert...)
Mustasch: Blue Collar, ehrlicher RocknRoll für ein Metalfestival. Gute Laune.
Pighead: wild, grell, schnell
Promethee: progressiv, fantasievoll
Rotting Christ: solider Death Metal, nahe am Bilderbuch
Subway to Sally: bekannt...
@ The Ocean: irgendwo zwischen Konzept, Cineastic, ...
Zeal&Ardor: teils etwas schrill und höhenlastig, aber fantasievoll und bunt, manchmal sogar etwas Rockabilly und Punk
Une Misere: gute Musik mit ordentlicher Härte, Gesang etwas arg schrill

3a. Chillout
Anomalie: mostly harmless. Nett, aber irgendwie hm, na ja.
@ Avantasia: Metaloper
Battle Beast: Power mit weiblichem Lead, cool
Caspian: fantasievoll, oft jazzig leise
Code Orange: ein Kessel Buntes von Indie bis Metal
Crippled Black Phoenix: ist es Indie? Jazz? Fusion? Core? ein bisschen von allem?
Dimmu Borgir: HdR Filmmusik
Eluveitie: Mittelalter (nicht Mittelaltermarkt!) meets Metal. Gut und "authentisch" gemacht. >>> starker Auftritt, gute und sehr abwechslungsreiche Musik und starke Show.
Kissin Dynamite: Poprock
Nailed to Obscurity: na ja, bisschen Pop und Lyrik mit Klargesang, bisschen Härte mit Growlen >>> waren letztlich besser als gedacht
@ Oceans of Slumber: weiß nicht was ich davon halten soll, aber irgendwie jazzig interessant
Queensryche: old school glam rock
The Dogs: RocknRoll mit ner Prise Punk und etwas Motörhead
The Lazys: gut, groovig, Stoner Rock-n-Roll mit etwas Punk
Turbobier: gute Laune Party Rock n Roll wie gehabt
Twilight Force: bombastisch operatisch epic Filmmusik

4. muss man nicht hören
All Hail The Yeti: einklich ganz nett, fantasievoll und abwechslungsreich, aber doch etwas zu core-hibbelig-schrill
Anaal Nathrakh: Name klingt wie ein Übergriff durch einen Dämon, die Musik auch
Bury Tomorrow: ziemlich hartes Geprügel und Gebrüll mit etwas ADHS
Clawfinger: auf Anhieb etwas zu geleckt professionell trotz rebellischer Pose
Cypecore: gut, hart, aber doch etwas eintönig und hyperaktiv
Deathangel: einklich ganz gut und ziemlich klassisch, aber iwie zu hysterisch
Deluge: interessanter Wechsel von lyrisch/unplugged und hysterisch überdreht, aber dadurch auch etwas wirr unfokussiert
Equilibrium: deutsche Semi-Pro Pagan Metal Truppe. Eigentlich gut gemacht aber für meinen Geschmack zu viel Synthi.
Enslaved: irgendwie in jeder Hinsicht so "na ja"
Evergreen Terrace: netter Indie Hardrock mit schönen stories und ner gewissen metallischen Härte. Aber irgendwie so "muss nicht".
Gaahls Wyrd: unklar wo auf Spotify zu finden, aber BM und daher vermutlich eh nix >>> weit gefehlt, das war musikalisch und stimmlich echt beeindruckend gut und überraschend vielseitig.
Get the Shot: siehe Evergreen Terrace
Gutalax: Musik nicht ganz schlecht und mit gesunder Härte, Liedtitel infantil peinlich, slavische Texte und Singhabitus albern
Hämatom: fand ich glaube ich beim letzten Probehören auch schon nicht so toll.
In Flames: Altstars mit hartem Stilwechsel vor X Jahren >>> musikalisch na ja, aber die Stimmung und die Crowdsurferdichte vor der Main Stage war beeindruckend
Ingested: hart, leidenschaftlich, gut gemacht. Etwas schrill, core-ig.
@Letters from the Galaxy: Core. Gut gemacht, sehr abwechslungsreich, trotzdem nicht mein Ding
LIK: harter Core, nsmD
Loathe: guter Metal core, knapp aber doch nsmD
Lord of the Lost: Dark Rock, toller Bariton, das Livekonzert "in der Christuskirche" war bestimmt super. Aber trotzdem nicht so mein Ding.
Mr. Irish Bastard: Beer Punk Rock Sauflieder.
Napalm Death: MC, nsmD >>> aber engagierter Auftritt mit klarer, leidenschaftlicher gesellschaftlich/politischer Botschaft
Nasty: Core-Beimischungen, aber gradeaus in your face und sauber hartes Getrommel.
Parkhead Way: irgendwas, schnell vergessen
Rise of the Northstar: nach wenigen Tagen schon wieder vergessen was das war
Soilwork: ok, aber eher so Indie Rock mäßig
Teethgrinder: fetziger, aggressiver Grind Core, halt wieder mal nsmD
The Contortionist: gut gemacht, abwechslungsreich, etwas Indie-Pop-Rockig
THRON: nicht schlecht aber etwas schrill und corig
Thy Art is Murder: relativ aggressiv geprügelt und gebrüllt. Gute Energie, aber iwie zu abgezockt oder bemüht.
Unprocessed: irgendwie core, irgendwie eintönig
Van Canto: A Capella (bis auf Bass und Drums) - nettes Projekt, aber besser wenn man die Sachen schon kennt >>> war nicht da, haben aber wohl viele eigene Sachen gesungen. Vielleicht nächstes Mal.
Versengold: Mittelalter halt

5. Nein

Knasterbart: so stellen sich pubertierende Zwölfjährige einen rebellischen Piraten vor. Oh je. Jetzt sogar mit antiklerikalem Touch. Wow.
Ost+Front: Neue Deutsche Härte, hart, rollende Rs, so überzogen dass es albern und lächerlich wirkt
The New Death Cult: bunt-mysteriöser Marketingauftritt, und dann kommt - Elektropop??