Mittwoch, 26. August 2026

Sealed Cube S1, E2: day 2

Day 2 of the Premiere League begins with the duel of the two losing decks from day 1, with 1a GW hosting 3a GWr.

Game 1, 1a GW lays the better curve while 3a GWr stumbles on mana and cannot deal with all the opposing fliers. 1:0.

Game 2 goes a lot longer, but 1a GW still overwhelms 3a GWr with a patiently assembled army that can take a lot of punishment from Pacify effects, use Selesnya Guildmage to avoid the damage from Brigid and, finally, swarm over with all fliers in a Concerted Effort. 2:0

The second match pits deck 4a Wgr against 2a RB.

Game 1 becomes a very creature centric damage race. 2a RB gets the upper hand, and Scourglass can only reset the board except for Foriysian Totem, 2hich survives and hits for lethal when Premature Burial removes the only post-Scourglass blocker on 4a Wgr's side. 0:1.

Game 2, deck 2a RB could stabilize the board behind on life and attack with some Empty the Warrens tokens skulking via Behind the Scenes. However, 4a Wgr just managed to kill 2a with a hasty hit from Vengevine and a pumped Stillmoon Cavalier to tie the match 1:1.

In the decider, 2a RB has to mulligan again (this time a one-lander). Attacks once again go back and forth, with 2 RB under more pressure. A Scourglass does not make a decisive difference as 2a RB has a lot of removal accumulated to hit 4a's post-Scourglass creatures. However, some unopposed 1/1s and a single hit from Vengevine (before it meets a Heat Ray) are enough for 4 Wgr to finish things with a large Fireball to the head for a 2:1 victory.

Premiere League standings after two days:

1. 4a Wgr 2-0, 4:2

2. 1a GW 1-1, 3:2

3. 2a RB 1-1, 3:3

4. 3a GWr 0-2, 1:4

In the second league, 3b BU hosts 4b RBu.

Game 1, 4b RBu puts a few more threats on the table, removes a few more opposing creatures than 3b BU, draws a few cards with Sygg and eventually overwhelms 3b. 0:1.

Game 2, 3b BU mulligans a five land hand with no action and 4b RBu mulligans a one-lander (and keeps another with all one and two drops). 3b BU tries to keep the slow but steady, very low curve start of 4b RBu at bay with a steady stream of overoiced removal, and without building a board presence of its own (Archivist only draws one card before being killed by Mogg Fanatic). But 4b RBu draws about all of the low curve aggro part of its deck and pushes through enough damage to close the deal. 0:2.

Match two pits 1b UBR against 2b UW.

In game 1, a Hunted Horror stalls out the board until 2b UW gets some flying attackers going. 2b's Stratoceppelid is promptly put on a Dream Leash after its first attack and then destroyed by 2b's Vengeance to keep the air clear for attacks. A steady stream of small flyers keeps pecking away at 1b's life total and acivating Angel's Tomb for the win, 0:1.

Before game 2, 2b UW has to mulligan a one-lander. The game goes back and forth with no clear advantage; the stalemate centers on Elusive Tormentor which is Confiscated, then Grixis Charmed back to hand (not sure whether I ever used the option before) and replayed to force through the last four damage by transforming to Mist form and back. 1:1.

In the decider, it is 1b UBRs turn to mulligan a one-lander. This encourages 2b UW to keep a speculative five land hand with a bounce spell and a single four-drop. Despite falling behind against the UW flyers (once again doing a lot of damage with the hard-to-remove Angel's Tomb), 1b UBR manages to parry here and there and slownthings down enough to just win with two rounds of making different creatures unblockable via Warchanter of Mogis while 2b draws more lands than anything else. 2:1.

MVPs are once again Epiphany at the Drownyard for 1b UBR and Angel's Tomb for 2b UW.

Second League Standings after two days

1. 4b RBu 2-0, 4:0

2. 2b UW 1-1, 3:2

3. 1b UBR 1-1, 2:3

4. 3b BU 0-2, 0:4

Dienstag, 25. August 2026

SBOA 2026 - Samstag

Der letzte Festivaltag begann in weiterhin robuster Hitze und mit Bewässerung aus dem Feuerwehrschlauch mit Sanguisabogg, der Band mit dem unleserlichsten Logo ever.

Skeleton Pit haben gezeigt, dass auch eine Dreimannband die Wera Stage rocken kann.

Municipal Waste hatte ich dick unterstrichen auf dem Programmzettel und wurde nicht enttäuscht, die haben wirklich abgeliefert.


Trotz anhaltender Rummshitze hatten die Leute ihren Spaß dabei.

Im Sinne der Entschleunigung hab ich bei Thundermother nur kurz reingehört und besxhlossen, dass ich zu müde war. Dafür war ich dann bei Decapitated ausgeruht, entspannt und ganz von Anfang mit dabei.

Headliner des Abends war dann mit Helloween eine weitere Band der etwas merkwürdigen Kategorie "Idole einer Jugend in den Achtzigern", die viele aus Nostalgie hören und alle Lieder und ihre Texte ebenso wie die Musiker und ihre Eigenheiten gut kennen, ich dagegen hör die Live zum ersten Mal, schaue einfach was passiert und freu mich, die auch nochmal erlebt zu haben bevor sie ggfs auch irgendwann in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

Zum Ausklang hab ich dann nach dem Old School Metal noch drei, vier Lieder volle Eskalation mit Thy Art Is Murder mitgenommen und bin dann aber in Ruhe zum Zelt gegangen.



Sonntag, 23. August 2026

SBOA 2026 - Freitag

Der Freitag begann mit gute Laune Viking Metal von Brothers of Metal. Der eine Sänger erinnert mich iwie immer an die alten WHFB Oger mit ihren Wanstplatten :)


Danach gabs schönen Melodic Death Metal von Brymir.


Nur kurz im Vorbeigehen reingehört hab ich danach bei Unprocessed - hätte echt Spaß machen können, aber wenn man so einige Zeit nach Konzertbeginn noch dazukommt und eh schon von der Hitze etwas ausgebremst ist, springt der Funke manchmal doch nicht über.


Lamb of God hatte ich als Band mit großem Namen definitiv auf dem Zettel, und es war ein echtes Highlight. Wow.

Der offizielle Headliner des Abends, Arch Enemy, hat mit der neuen Sängerin Lauren Hart auch voll abgeliefert - musikalisch, von der Bühnenshow und der Stimmung im Publikum her.

Crowdsurfer kamen bei Arch Enemy sogar paarweise

Zum Abschluss gab's Luftballons. Große und viele Luftballons.

Als Betthupferl gab's dann nochmal etwas krachigere Töne von Ten56.

Nur aus Neugier bei den ersten Stücken zugehört hab ich auf dem Rückweg bei Deafheaven - interessante Klangwolken für den späten Abend.


Freitag, 21. August 2026

SBOA 2026 Donnerstag

Der Donnerstag begann mit einer ordentlichen Portion Death Metal Geballer mit Fulci.

Fulci

Gegen Überhitzung des Publikums und zum Staub-Wolken-Reduizeren gabs eine Fontäne aus dem Feuerwehrschlauch. Leider wurde der Pit dadurch auch dann ziemlich rutschig und matschig.

Ich hab dann als Kontrastprogramm eine kurze Runde sehr gut gelaunten Power Metal aus Südbaden gehört.

Fireborn

Danach kam der - inzwischen als Festivalslot scheinbar obligatorische - Slot aus Japan. Broken by the Scream wirkte anders als in den letzten Jahren Bands wie Hanabie oder Hagane eher wie eine kommerziell besetzte J-Pop-Band. Mit drei unauffällig im Hintergrund verbleibenden, maskierten Instrumentalisten gehörte Bühne und Show den vier Tänzerinnen und Sängerinnen, die eine durchchoreographierte, aber nicht seelenlose Performance ablieferten.

Die rekordverdächtige Crowdsurferdichte zeigte dass es den Leuten gefallen hat.


Weiter gings mit der regionalen Größe von Deserted Fear. Immer wieder ein Vergnügen da sie a) richtig gute Musik abliefern und b) selbst auf der Bühne aus allen Knopflöchern strahlen weil es ihnen einfach sichtlich Spaß macht vor großem Publikum zu spielen.


So sieht das aus, wenn Leute Bock drauf haben, auf der Bühne zu stehen.


Zwei der drei verbleibenden Highlights für den Donnerstag gab's auf der großen Bühne, beginnend mit den englischen und sehr gut aufgelegten Altmetallern von Saxon. Schön, die auch noch mal live und mit Spielfreude gesehen zu haben.

Saxon auf der Main Stage

Der besondere Shtick von Saxon ist, sich während des Konzerts Kutten aus dem Publikum auf die Bühne schmeißen zu lassen und die im zweiten Teilmdes Konzerts drüberzuziehen. Schöne Geste der Verbundenheit mit den Fans.

Als Kontrast spielten dann unsere Südwest-Lokalmatadoren von Warfield auf der kleinen Partybühne, das hat aber niemand am Headbangen und sonstigen Toben gehindert.



Und zum guten Schluß ging es für mich zurück zum ersten großen Metalkonzert, das ich 2015 mit Kilian besucht habe, und den großen Klängen der Melodic Death Profis von Amorphis.


Donnerstag, 13. August 2026

SBOA 2026 Mittwoch

Schöner Willkommensgruß beim diesjährigen Summer Breeze: Bei der Einfahrt ins Gelände kam gerade die Blaskapelle Illenschwang mit klingendem Spiel auf dem Weg zum offiziellen Eröffnungskonzert an uns vorbei.


Für mich war heut ein Tag der Wiedersehen. Als erstes die Holländer von Neckbreakker, die wir hier unter ihrem alten Namen Nankeknaekker schonmal gesehen hatten. Sie sehen nicht mehr aus als ob sie sich für ihre Konzerttermine von der Schule freistellen lassen müssen, aber das ist schon eine verblüffend junge Death Metal Band.

Danach gings zur Hauptbühne. Airbourne hatte ich auf dem Rockharz schon gesehen, aber die machen einfach immer wieder Spaß.

Ähnlich fröhlich und spielfreudig dann In Flames als Headliner des Tages. Auch die hatte ich vor ein paar Jahren schonmal auf dem Summer Breeze gehört, obwohl sie nicht zu dem Repertoire gehören was ich zuhause höre.

Vorher wurden die ersten Bands für 2027 angekündigt und ich war völlig von den Socken, Children of Bodom auf der Liste zu sehen, weil ich von deren Neustart und geplanter Tournee 2027 noch gar nicht gehört hatte (Kilian natürlich schon, der kennt sich ja auch aus).

Bei In Flames war auch die obere Etage mit Crowdsurfern gut besetzt

Zu guter Letzt noch ein zweites Liveerlebnis von Hatebreed nach dem Rockharz 2024. Diesmal hatten sie einen noch größeren Ball of Death dabei als sonst, und die Staubwolke aus dem Pit war wirklich beeindruckend.